Erste Erwähnung findet diese Form der Lenkung 1685, der Uhrmacher Stephan Farfler aus Al. Im Jahr 1835 übernahm der englische Wagenbauer William Bridges Adams diese Form der Lenkung zur Kons. Die Nachteile der Kons als bei Schwenkachswagen und die komplizierte Trennung des Wagenaufbaus, sowie eine kostspielige Herstellung machte eine verwendung bei Automobilen und lastwagen uninteressant. Erst ca. 1940, mit der Entwicklung von Gelenken, die auch eine Bewegung um die Querachse ermöglichte, machte den Einsatz der Knicklenkung für Militärfahrzeugen und Schlepper möglich. Diese Gelenke ergeben kleine Wenderadien, die Fahrzeuge können auf unebenen Gelände rangieren und als weiterer Pluspunkt gilt, dass die Räder von Vorder- und Hinterteil spurüberdeckend laufen, so dass die Hinterräder die verdichtete Spur der Vorderräder nutzen und sich somit der Rollwiderstand drastisch reduziert.
Die Knicklenkung besteht aus einem oder mehreren Scharnieren oder Gelenken etwa in Wagenmitte. Beim Einschlagen der Lenkung verändern sich die LängSachsen der beiden Wagenkörper zueinander, jedoch nicht die Stellung der Achsen und Räder zu ihrem jeweiligen Wagenkörper.
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